InVerBau-Netzwerk erfolgreich gestartet

von | 29. Januar 2015 | Netzwerk

Am 27. Januar 2015 waren die Netzwerkpartner zur Auftaktberatung nach Rostock geladen. Von der Veranstaltung ging ein starkes Signal für eine produktive Zusammenarbeit aus.

Am vollen Konferenztisch in den Räumlichkeiten der ATI Küste GmbH herrschte Aufbruchstimmung. Über anderthalb Jahre hatten die Mitarbeiter der ATI Küste zusammen mit den Partnerunternehmen und den beteiligten Forschungseinrichtungen die Netzwerkarbeit vorbereitet. Jetzt wollten alle endlich mit der Arbeit beginnen.

Einige der Netzwerkpartner kannten sich schon, viele sahen sich auf der Auftaktveranstaltung aber auch zum ersten Mal persönlich. Dass dieser persönliche Kontakt wichtig ist, zeigte sich auch in den vielen Gesprächen in kleineren Gruppen, die vor und nach der Beratung entstanden. Hier wurden schon ganz konkrete Pläne für die direkte Zusammenarbeit geschmiedet und Erfahrungen mit bestimmten Werkstoffen ausgetauscht. Für maritimen Touch sorgten zwei mitgebrachte Seegrasproben, die durch viele Hände gingen und fachmännisch begutachtet wurden.

In der Beratung selbst wurde die gemeinsame Strategie abgestimmt und erste Schritte für die Zusammenarbeit festgelegt. Es wurden fachbezogene Arbeitsgruppen gebildet, die die Kompetenz der Netzwerkpartner in den jeweiligen Bereichen bündeln. Das Themenspektrum der Arbeitsgruppen umfasst dabei alle Aspekte der Baustoffentwicklung von der Rohstoffauswahl über die Anlagentechnik zur Herstellung der Baustoffe bis hin zum Vertrieb und später zum Recycling. Für die Arbeitssitzungen der Kompetenzgruppen werden im Wechsel die Netzwerkpartner Gastgeber sein. So wird das Kennenlernen weiter vertieft und die Kooperation gefördert.

Das Netzwerk „InVerBau – Innovative Verbundwerkstoffe für die Bauwirtschaft“ hat sich die Aufgabe gestellt, um kleine und mittlere Unternehmen der Region dabei zu unterstützen, innovative Baustoffe auf Grundlage der regional verfügbaren Rohstoffe zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Dafür stellt das Bundeswirtschaftsministerium aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand Fördermittel zur Verfügung. Zehn Unternehmen und zwei Forschungseinrichtungen aus dem Ostseeraum sind mit an Bord. Die ATI Küste GmbH fungiert im Netzwerk als Managementeinrichtung.